Dr. Shungu M. Tundanonga-Dikunda: Frauenvergewaltigung als Kriegswaffe in rohstoffreichen Entwicklungsländer

Raum MA 644. Frauenvergewaltigung als Kriegswaffe in rohstoffreichen Teilgebieten von Entwicklungsländern an den Beispielen: östlicher Teil der Demokratische Republik Kongo (Coltan) und die Karen- und Shan Gebiete in Myanmar/Burma (Gas)

JedeR von uns hat 1 Handy und vielleicht 1 Laptop, aber wir fragen uns nicht warum sie so billig sind.
Wir sind alle zufrieden mit unserer Lebensqualität, aber wir fragen uns nicht, was hat Gas aus Myanmar (burma) hier zu suchen.
Gorillas im Kongo haben Lobbies in Deutschland, aber im Kongo vergewaltigte Frauen nicht. Die Politisierung der Menschenrechte hat dazu geführt, dass Frauenrechte und Kinderrechte in rohstoffreichen Kriegsgebieten, keine Menschenrechte mehr sind in unseren Komsumgesellschaften.
Mir geht es nicht darum Forderungen an westliche Regierungen zu stellen, sondern um die Sensibilisierung der Community. die Community reagiert statt zu agieren und sie ist der manipulierte Konsument der Infoentertainement-Gesellschaft geworden.
Wenn wir von Antikrieg reden, dann muss das in senso stricto und in senso extenso sein. Es gibt Soft Wars, Hard Wars und Soft & Hard wars: Blut muss heute nicht mehr fließen. Wenn HIV-infizierte Milizen oder Soldaten Frauen vergewaltigen, ist die Reichweite der Folgen nicht quantifizierbar.